Migros - Ein M besser

Aufgezogen auf der Alp

Aufgezogen auf der Alp

Seit Generationen «bealpt» die Familie Wicki aus Sörenberg mit ihren Lämmern und Schafen das Entlebuch. Mit dem Alplamm-Projekt trägt die Migros dazu bei, dass das so bleibt.

Projekte wie das ‹Alplamm› geben den Jungen wieder eine Perspektive», sagt Werner Wicki. Er steht vor seinem Bauernhof in Sörenberg und überblickt die steile Zufahrt, wo sein Sohn gerade mit einem Laubbläser hantiert. Der 22 Jährige Philipp führt den elterlichen Betrieb schon weitestgehend in Eigenregie. Während sein Bläser aufheult, erzählt Werner Wicki stolz: «Auch er will künftig voll auf Schafe setzen.» Eine Familientradition: Seit neun Generationen halten die Wickis ihre Tiere schon am östlichen Ausläufer der Schrattenfluh. Im Winter ist die Herde mit 250 Schafen in der Ruchschwand heimisch. Im Sommer während vier Monaten auf der Alp Gummen, direkt oberhalb davon.

 

Steigerung der Wertschöpfung

Gemeinsam mit 50 weiteren Schafhaltern aus Uri, Schwyz, Luzern, Ob- und Nidwalden tragen die Wickis das Zentralschweizer Alplamm-Projekt mit – einen regionalen Ableger des von Micarna und dem Schweizerischen Schafzuchtverband 2011 initiierten Engagements. «Eine super Sache », findet Wicki, der selbst für den Verband tätig ist. Dank des Projekts sei beim Alplammfleisch die Wertschöpfung gestiegen. Dies nicht zuletzt aufgrund besserer Koordination – zuvor bestand wegen des gleichzeitigen Alpabzugs jeweils ein grosser Angebotsüberschuss. Der Bauer bringt die Tiere zudem eigenhändig zum Metzger. Und der spielt hier gleich eine doppelt wichtige Rolle: Einerseits war Markus Wechsler zusammen mit der Migros Luzern stark am Aufbau des Projekts beteiligt, andererseits ist sein Nebikoner Metzgereibetrieb für die verstreute Produzentengemeinschaft zentral gelegen. «Auch das ist für das Tierwohl wichtig: wenn nicht unnötig herumgekarrt wird», so Wicki. Mit dem Alplamm-Projekt engagiert sich die Migros für die Alpsömmerung als Bewirtschaftungsform des Berggebiets. «Die Haltung der Tiere ist sehr artgerecht und auch für die Landschaftspflege zentral», betont Werner Wicki. Das Abgrasen der Alpwiesen verhindere etwa die Verbuschung. Die Tiere wiederum hätten genug Auslauf und ernährten sich von den besten Alpkräutern. Das Resultat: «Ein riesiges Qualitätsprodukt aus der Region mit super Fleisch.» Dieses Fleisch gibt es jetzt etwa als Alplammkotelett, -Voressen oder -Rollbraten bis Ende Oktober (solange Vorrat) als «Aus der Region»-Alplamm in ausgewählten Filialen der Migros Luzern.

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