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NEU: SwissShrimps «Aus der Region.»

Die Migros Basel verkauft neu «Aus der Region»-Shrimps aus der Aufzucht der Swiss Shrimp AG in Rheinfelden. Die Frische und ein kurzer Transportweg schlagen sich im Geschmack nieder.

«Aus der Region.»- Shrimps sind in diesen Filialen der Migros Basel erhältlich: Arlesheim, Breitenbach, Bubendorf, Burgfelder, Claramarkt, Drachen-­Center, Dreispitz, Delémont, Gelterkinden, Muttenz, Oberwil, Paradies, Riehen und Schönthal.

Geschäftsführer Swiss Shrimp

Rafael Waber und Michael Siragusa beliefern die Migros Basel neu mit frischen Shrimps.

Swiss Shrimp Kontrolle Wasserqualität

Die SwissShrimps wachsen in Salzwasserbecken neben den Schweizer Salinen in Rheinfelden (AG) auf. 80% der Meersalzmischung stammen aus der benachbarten Saline Riburg. Täglich wird die Wasserqualität überprüft.

Swiss Shrimps

Die Shrimps werden mit bio-zertifizierten Rohstoffen gefüttert. Die Shrimpsbecken werden nachhaltig mit überschüssiger Abwärme beheizt. Es werden weder Antibiotika eingesetzt noch Gewässer überdüngt.

Swiss Shrimps Ernte

Die SwissShrimps sind echte «Blaublüter»  ist das Wasser reich an Sauerstoff, erhalten die Tiere ihren typisch bläulichen Schimmer. Für maximale Frische erfolgt die Ernte erst am Tag der Auslieferung.

Swiss Shrimps Uebergabe

Geschäftsführer Rafael Waber übergibt die SwissShrimps an Miranda Mehmetaj, Filialleiterin Migros Schönthal.

Wir verzichten konsequent auf den Einsatz von Antibiotika.

–– Geschäftsführer Michael Siragusa

Shrimps schmecken in den Ferien besonders gut, wie viele Produkte aus beliebten Reisedestinationen. Kein Wunder, dort kommen die Tierchen frisch aus dem Wasser und müssen nicht tiefgefroren, sondern nur gekühlt werden. Tausende Kilometer des üblichen Transportwegs entfallen. Das beschäftigte auch den Informatiker Thomas Tschirren in seinen Thailandferien 2008. Er entwickelte die Idee, Shrimps in der Schweiz zu züchten. Bis dahin stammten 99,9 % aller in der Schweiz konsumierten Shrimps aus dem fernen Ausland. Doch mit dem Markteintritt der Firma Swiss Shrimp soll sich das nun ändern.

«Wir planen eine Aufzucht von bis zu 60 Tonnen Crevetten pro Jahr und wollen so einen Gegenpol zur importierten Massenware bilden», sagt Geschäftsführer und Mitgründer Rafael Waber. In der Nähe der Salinen, etwas ausserhalb von Rheinfelden, wurde die Aufzucht aufgebaut. Die Nachbarschaft hat Vorteile. So produziert die Saline Salz und Abwärme – und die Swiss Shrimp AG braucht für ihre geschlossene Meerwasser-Kreislaufanlage beides. Die Halle wird sehr ressourcenarm beheizt.

Ein Hauch Karibik
In der Halle ist es warm und feucht, der Geruch von Salzwasser liegt in der Luft. Wenn man die Augen schliesst, wähnt man sich in der Karibik. Momentan sind vier von 16 Becken mit Tieren gefüllt. In den anderen läuft die Meerwasser-Aufbereitung. Bei Vollbetrieb sollen in der Farm etwa 1,2 Millionen Shrimps leben. Das Thema Tierhaltung nehme man sehr ernst, sagt Rafael Waber. So imitiert das Lichtsystem einen am Golf von Mexiko orientierten Tag-Nacht-Rhythmus. Auch wurden aus Kunststoffteilen Strukturen und Rückzugsmöglichkeiten gefertigt, die an Höhlen oder Schlingpflanzen erinnern und im Becken mit 28 Grad Celsius Wassertemperatur für Abwechslung sorgen. «Wir verzichten zudem konsequent auf den Einsatz von Antibiotika», erklärt Michael Siragusa, der das Unternehmen mit Rafael Waber leitet, den er schon seit dem Kindergarten kennt. Auch das Ende des Produktionsprozesses, die Ernte der Shrimps, geht man gewissenhaft an.

Saftiger dank kurzem Transport
Mit einem Netz holt ein Mitarbeiter die benötigte Anzahl Shrimps aus dem Becken und gibt sie in einen Behälter mit eiskaltem Wasser. Nach der Wassertemperatur von 28 Grad im Becken hat das Salzwasser im Behälter gerade noch eine von minus vier Grad. «Durch den Prozess des Schockkühlens werden die Shrimps schnell getötet», erklärt Waber, «diese Methode ist von Tierschutzorganisationen anerkannt.» Vom Eisbad gelangen die Shrimps schnell in die Verpackung und wenig später sind sie auch schon in den Regalen der Migros Basel. Es wird nur geerntet, wenn bestellt wurde. So wirke man dem Food-Waste entgegen. «Wir können täglich frisch ernten. So sind die Shrimps innert 24 Stunden bei der Kundschaft im Einkaufskorb und reisen nicht während Wochen um die halbe Welt», erklärt Waber. Die Frische zeigt sich im Geschmack: Viel saftiger und knackiger sind «Aus der Region»- Shrimps, wie in den Ferien.

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